CB-Funk auf Reisen

Erste Wahl für LKW-Fahrer
CB-Funk ist seit Jahrzehnten die erste Wahl für LKW-Fahrer. Man trifft sich in Deutschland auf Kanal 9 (in AM) und tauscht Informationen über die Verkehrsdichte oder die Staus und Unfälle auf der eignen Strecke aus - und gibt bekannt, wo es gewittert (gemeint sind damit die Blitzlichtgewitter der Radarkontrollen). So manches Leben konnte gerettet werden, weil ein beherzter Brummi-Fahrer über CB-Funk einen Notruf zur Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst absetzen konnte.

Auch für Fahrzeuge unter 40 Tonnen geeignet
Natürlich kann CB-FUnk auch von "Nicht-LKW-Fahrern" eingesetzt werden, um auf längeren Reisen mobil zu kommunizieren. Gegenüber PMR446, FreeNet oder SRD-Funk bietet CB-Funk den enormen Vorteil einer höheren Reichweite. Wenn beispielsweise zwei Familien mit ihren Fahrzeugen gemeinsam in Urlaub fahren, können diese auch über mehrere Kilometer hinweg den Kontakt halten - zum beispiel wenn eines der Fahrzeuge eine Panne hat, und das andere schon mal zum nächsten rast- oder Parkplatz vorgefahren ist, um den Verkehr nicht weiter zu behindern.

CB-Funk im Ausland
Natrülich ist CB-Funk auch in vielen Ländern dieser Erde im Einsatz. Die genauene Bedingungen (welche Kanäle, Modulationsarten, Sendeleistung etc.) sollte man sich am besten über die einschlägigen Suchmaschinen im Internet selbst für das gewählte Urlaubsland heraussuchen.
Die Bestimmungen in den einzelnen Ländern sind stark unterschiedlich und auch ständig im Wandel begriffen.
Es gibt aber inzwischen Funkgeräte nach eine soganannten Europanorm, welche sich in ihrer Betriebsart für mehrere Länder umschalten lassen, und so relativ Problemlos auch über viele europäische Landesgrenzen hinweg benutzen lassen.