CB-Funk

CB-Funk bzw CB-Radio kommt ursprünglich aus Amerika und bedeutet auf Deutsch in etwa Bürgerfunk (Citizen Band). Übersetzt bedeutet das: CB-Funk ist eine Funkanwendungen für den normalen Bürger, der kein Interesse an kommerziellen Funkdiensten oder dem Amateurfunk hat. Im Gegensatz zum Amateurfunk ist der CB-Funk jedoch nur eine Funkanwendung - und kein Funkdienst.

Der CB-Funk ist ein privater Nahbereichsfunk im 27 MHz-Bereich und gehört in Deutschland zum nichtöffentlichen mobilen Landfunk. Jedermann kann am CB-Funk teilnehmen, wobei alle Nutzer - die CB-Funker - gleichberechtigt sind.

So definierte die ehemalige Bundespost in den 80er-Jahren den CB-Funk in einer ihrer Informations-Broschüren. Hinter dem CB-Funk steckt jedoch wesentlich mehr als die obige Beschreibung vermuten lässt. Die aktiven CB-Funker zählten noch in den 90er Jahren geschätzt 300.000 Personen in der BRD. Sie lag zu allen Zeiten damit wesentlich höher als die Zahl der ausgegebenen Amateurfunk-Genehmigungen. Das hatte wohl in der Hauptsache an den wesentlich einfacheren Zugangs-Voraussetzungen. Hauptschuld war jedoch sicher die Popularität, welcher der CB-Funk sehr schnell nach seiner Einführung im Jahr 1975 gewann - und durch Hollywood-Blockbuster wie Convoy verstärkt wurde.

Von sehr vielen Leuten wird der CB-Funk inzwischen totgeredet. Es gäbe keine Funker mehr, man könne die Frequenzen für die Industrie freigeben usw usf. Das dies in keiner Weise der Realität entspricht, kann man jeden Tag auf Kanal 9 AM beobachten. Aber dazu erfährt man später mehr auf diesen Seiten.

Da der CB-Funk nach wie vor existiert, genutzt wird und dank eines großen Gerätemarktes auch derzeit nicht an Nachschub leidet, wollen wir diesen Bereich der Funkhobbies natürlich hier nicht aussparen.