Betriebsarten

Der Funkverkehr im SRD-Funk erfolgt durchweg in FrequenzModulation und Sprechfunkbetrieb. Es besteht aber auch, ganz im Gegensatz zum FreeNet, die Möglichkeit, digitale Betriebsarten wie Packet Radio oder SSTV zu verwenden.

Die Zusammenschaltung von mehreren SRD-Funkgeräten oder einem SRD- mit einem FreeNet- oder CB-Funkgerät ist nicht zulässig. Mehrmals wurden versuchsweise geschaltete SRD-Umsetzer durch den FunkStörungsmessdienst der Bundesnetzagentur aufgespürt und deren Betrieb ein Ende gesetzt.

Funkamateuren ist der Funkverkehr mit Funkern, welche keine Amateurfunk-Genehmigung besitzen, nicht erlaubt. So kann und darf es zu keinem Kontakt zwischen Funkamateuren und SRD-Anwendern kommen. Viele Funkamateure sind jedoch mit ihren Amateurfunktransceivern im ISM Bereich unterwegs und machen unzulässigen Fukbetrieb, bei dem sie eindeutig gegen die einschlägigen Amateurfunkgesetze und -Verordnungen verstossen, in dem sie zum Beispiel das ihnen zugeteilte Rufzeichen nicht nennen.

Solcher Missbrauch durch Funkamateure ist natürlich absolut unzulässig, wenn auch durch die Doppel-Belegung des Frequenz-Bereiches nicht immer vermeidbar.

SRD-Funkgeräte haben natürlich aufgrund der geringen Leistung eine sehr kleine Reichweite, sind jedoch bei der Veranstaltungssicherung oder Parkplatzeinweisung ohne Probleme einsetzbar. Selektiv-Ruf-Systeme wie DTMF oder Sub-Audio-Ton-Squelch (siehe FreeNet) ermöglichen eine betriebsfunkmäße Funkabwicklung, und vermeiden unter Umständen viele Störungen. Einige Hersteller von SRD-Funkgeräten rüsten ihre Geräte inzwischen sogar mit Verschlüsselungs-Systemen aus, um den Gruppen-Charakter speziell bei Sicherungs-Einsätzen zu erhalten.